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14. März 2012 Landesarbeitsgemeinschaft

Krise und die Erneuerung des Sozialstaates aus Frauensicht mit Franziska Rauchut

Saarbrücken, Nauwieser 19, 18 Uhr.

 

Mit Franziska Rauchut, Yvonne Ploetz (MdB) und Barbara Spaniol (MdL)

In ihrer Mehrheit gering entlohnt, flexibel eingesetzt und sozial eher ungeschützt, sind Frauen auf kostengünstige öffentliche Daseinsvorsorge angewiesen. Wenn Regierungen wegen der Schuldenlast Renten kürzen, Löhne senken, Abgaben erhöhen oder die Gesundheitsversorgung verteuern, dann trifft das Frauen in besonderem Maß. Dramatisch ist jetzt die Lage für Frauen in Ländern wie Griechenland, Spanien oder Portugal, die nie einen entwickelten Sozialstaat hatten. Sie zeigen uns unsere mögliche Zukunft, so wie die bundesdeutschen Hartz-Gesetze 2005 den Frauen in Österreich oder Dänemark ihre Zukunft zeigten, die sie allzu rasch eingeholt hat. National begrenzt kann das Soziale nicht mehr verteidigt, nicht neu gestaltet werden. Als Teil der Europäischen Linkspartei (EL) und als internationalistische politische Kraft erarbeitet DIE LINKE eine global gerechte, feministische, weltverträgliche Sozialstaatskonzeption, in der kein Land und kein Geschlecht auf Kosten eines anderen lebt.

Im Anschluss laden wir zu einem Imbiss ein.

Anmeldung erfolgerlich: gabriele.ungers@dielinke-saar.de

Veranstalterin: LAG LISA - LINKE Frauen