Als in keinster Weise gerechtfertigt hat DIE LINKE. Im Stadtverband Saarbrücken die Ankündigung des Bundes bezeichnet die finanzielle Beteiligung an den "Kosten der Unterkunft" um bundesweit insgesamt 400 Millionen Euro reduzieren zu wollen. Damit bringe der Bund auch den Stadtverband Saarbrücken, der die Wohnungskosten für Hartz IV-Bezieher zu decken habe, in eine extrem schwierige Situation. Es sei zu befürchten, dass dies auch für die direkt betroffenen Langzeitarbeitslosen und ihre Familien von großer Bedeutung ist, so die Kreisvorsitzende Astrid Schramm. Derzeit sei der Richtwert für Wohnungen von Hartz-IV-Beziehern pro Quadratmeter auf 4,60 € in Saarbrücken und 4,09 € im Umland festgelegt. Schon jetzt könne mit diesem Geld in der Regel keine menschenwürdige, einem Mindeststandard angepasste Wohnung bezahlt werden. Von da müsse der Stadtverband, nach Erkenntnis der LINKEN, in jedem Fall die zu gewährenden Mietkosten auf ca. 5,50 € in Saarbrücken und 5,00 € im Saarbrücker Umland anheben. In diesem Zusammenhang sei die Ankündigung des Bundes, seine Zahlungen an die Landkreise zu reduzieren "pures Gift". In so fern unterstützten die LINKEN die Kritik des Landkreistages, was den Stadtverband aber nicht von seiner Verpflichtung entbinden könne, den Hartz-IV-Betroffenen eine kostendeckende Erstattung ihrer Mietenkosten zu gewähren!