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14. Oktober 2007

LINKE: Volkshochschule im Stadtverband retten!

Als ausgesprochen besorgniserregend hat DIE LINKE. Kreisverband Saarbrücken die zukünftige Situation der Volkshochschulen im Stadtverband bewertet. Es müsse unter allen Umständen sichergestellt werden, dass die Volkshochschulen unter dem Dach des neuen Regionalverbandes organisiert und betrieben werden könnten. Eine Verlagerung der Aufgaben auf die Gemeinden im Stadtverband müsse zwangsläufig zur Verringerung des Angebotes möglicherweise auch der Qualität führen, insbesondere bei den kleineren Kommunen. Es liege, so die Linken, in der Natur der Sache, dass der größere und leistungsfähigere Stadtverband, später der Regionalverband, besser in der Lage sei, die Angebote der Volkshochschule zu sichern als das jede Gemeinde für sich alleine könne. Bei der VHS des Stadtverbandes sei man in der Lage personelle Kapazitäten vorzuhalten die sich kleinere Gemeinden nicht leisten könnten. Nach Ansicht der Linken im Stadtverband habe sich das Nebeneinander von zentralen Veranstaltungen am Saarbrücker Schlossplatz und den dezentralen Angeboten in den Saarbrücker Stadtteilen und den stadtverbandsangehörigen Gemeinden ist "richtig" herausgestellt. Auf diese Weise und mit Hilfe der örtlichen Leitungen könnten die besonderen lokalen Interessen der Gemeinden beim Angebot berücksichtigt werden. Gleichzeitig könnten durch die zentralen Angebote in Saarbrücken allgemeine Weiterbildungsziele verfolgt werden. Das Beispiel mache deutlich, dass bestimmte Aufgaben wie die VHS am effektivsten durch die mittlere Verwaltungsebene, den Stadtverband erledigt werden könnten. Es sei deshalb mehr als fahrlässig und ausgesprochen schädlich, den Stadtverband ohne Not in seiner Bedeutung reduzieren zu wollen, wie von der Landesregierung geplant. Der von Seiten des Innenministeriums ab 2008 eingesetzte Übergangsverwaltungschef Ulf Huppert (FDP) werde beweisen müssen, dass er nicht nur der brave Erfüllungsgehilfe der Landesregierung ist. Der im wesentlichen durch Unauffälligkeit aufgefallene Huppert könne und müsse am Beispiel der Volkshochschule aufzeigen wie auch in Zukunft das Weiterbildungsangebot durch den Stadtverband gesichert werden könne.