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13. Januar 2008

LINKE: Schwimmbäder sind Gemeindeangelegenheiten

Als unpassend und inhaltlich bedenklich hat DIE LINKE. Kreisverband Saarbrücken die jüngsten Äußerungen des Regionalverbandsdirektors Ulf Huppert zum Thema Schwimmbäder in den Gemeinden bewertet. Huppert überschreite seine Kompetenz, wenn er den Städten und Gemeinden u.a. nahe legen wolle Schwimmbäder zu schließen. Dies, so DIE LINKE Kreisvorsitzende Astrid Schmidt, sei ausschließlich eine Entscheidung der Kommunalparlamente vor Ort, in Kommunikation und Abstimmung mit der Bevölkerung. Als LINKE habe man sich immer für den Erhalt kommunaler Schwimmbäder ausgesprochen. Zu Recht erwarteten die Bürgerinnen und Bürger ein wohnortnahes Angebot an Freizeit- und Gesundheitseinrichtungen. Dies gelte in besonderem Maße für die kommunalen Bäder. Gerade einkommensschwächere Bürger seien oft nicht in der Lage ein Bad in der Nachbargemeinde zu besuchen, da sie nicht in der Lage seien das Fahrgeld für den Bus zu zahlen und meistens auch nicht über ein Auto verfügten. Grundsätzlich sei der Abbau öffentlicher Einrichtungen immer auch Sozialabbau!