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14. Mai 2009

Persönlichkeitsrechte bei der Arge Burbach missachtet!

Als einen in dieser Form nicht hinnehmbaren Zustand hat DIE LINKE. Bezirk Saarbrücken-West die Missachtung der Persönlichkeitsrechte bei Besuchern der Arge im Bürgerhaus Burbach bezeichnet. Es sei unglaublich, dass Teile der Büros mit Kundenkontakt von außen frei einsehbar seien und damit Langzeitarbeitslose, aber auch Arge-Mitarbeiter von Passanten ungestört beobachtet werden könnten.

Die Fenster der mittleren Etagen lägen zum Teil direkt an einem Fußweg, der den Platz an der Matthäuskirche, über Treppen, mit dem Bürgerhaus und dem Markt verbinde.

Dass diesem klar erkennbaren Mangel an von Seiten der Verantwortlichen bisher offensichtlich keine Aufmerksamkeit geschenkt werde, sei nur schwer zu begreifen, so DIE LINKE. Die Besucher der Arge müssten die Büros in der Regel zwangsweise aufsuchen, da ihnen bei Nichtbeachtung einer Einladung Leistungskürzungen drohen.

Völlig unverständlich sei es, dass bei dem kürzlich erfolgten Umbau des Bürgerhauses das Problem nicht erkannt und gelöst wurde. Es sei im Prinzip relativ einfach, die Scheiben der Büros mit einer Spiegelfolie zu versehen. Dadurch könne man nach draußen schauen, sei aber durch Blicke von außen geschützt.

Der Landeshauptstadt Saarbrücken als Eigentümerin des Bürgerhauses wie auch der Arge-Saarbrücken als Betreiberin der Außenstelle Burbach müsse man hier schwere Vorwürfe machen. Man erwarte von Seiten der LINKEN, dass die Persönlichkeitsrechte von Langzeitarbeitslosen und den abhängig beschäftigten Mitarbeitern zukünftig peinlich genau beachtet werden. Ein entsprechender Sichtschutz sei deshalb sofort in Angriff zu nehmen.

Die unteren Büros der Arge in Burbach sind frei einsehbar!