DIE LINKE. Bezirk Saarbrücken-West unterstützt die Aktion „Kommunale Schulbeihilfen“ des Kreisverbandes und steht mit einem Aktionsstand am Freitag, 8. August, ab 15 Uhr, Ecke Hochstraße/Burbacher Markt in Burbach.
Mit der Aktion „Kommunale Schulbeihilfen – Extrageld für Schulsachen“ fordert DIE LINKE den Regionalverband Saarbrücken auf, Kinder von einkommensarmen Eltern zusätzlich finanziell zu unterstützen.
Im Hartz-IV-Satz seien für ältere Kinder gerade einmal 1,66 Euro im Monat für Schreibmaterialien vorgesehen. Das reiche mit Glück für zwei Schulhelfte.
Am Stand der LINKEN in Burbach gibt es neben dem aktuellen Flugblatt auch eine symbolische Unterstützung für die Schulkinder in Form von Bleistiften, Buntstiften, Kugelschreibern oder Wachsmalkreiden.
Daneben können Eltern ein Antragsformular erhalten mit dem beim Regionalverband Saarbrücken beziehungsweise bei der Stadt „Kommunale Schulbeihilfen“ eingefordert werden können.
Das sei auch dringend nötig! Alleine zum Schuljahresbeginn seien Kosten zu bewältigen für Zeichenmaterialien, Federmäppchen, für neue Hefte, eventuell für einen neuen Ranzen oder auch für Turnschuhe und Badehose. Übers Jahr kämen pro Kind erklägliche Summen zusammen, die von Hartz IV- und Sozialhilfebeziehern, Wohngeldempfängern und allgemein Geringverdienern faktisch „vom Munde abgespart“ werden müssten.
Kinder von einkommensärmeren Eltern müssten aber generell die gleichen Bildungschancen haben wie Kinder von Besserverdienenden. Deshalb sei das „Extrageld für Schulsachen“, kurz vor dem Schuljahresbeginn, das Gebot der Stunde, so DIE LINKE.