Zurück zur Startseite
21. November 2008

DIE LINKE: Zentralisierung der Notdienste ist falsch geplant

Als völlig absurd hat DIE LINKE. Bezirk Saarbrücken-West die Neuregelungen zur Zentralisierung der Notdienste im Bereich von Klarenthal und Gersweiler bezeichnet. Am Wochenende seien die Patienten aus diesen Stadtteilen gezwungen, das St. Michaels-Krankenhaus in Völklingen aufzusuchen. Da aber Samstags kaum und am Sonntag überhaupt keine (direkte) Busverbindung nach Völklingen bestehe, sei der Bereitschaftsdienst für Personen ohne Auto praktisch nicht erreichbar, so der Vorsitzende der LINKEN im Saarbrücker Westen, Manfred Klasen.
Bewohner aus Klarenthal und Gersweiler müssten insbesondere sonntags das Taxi benutzen, was ärmeren Patienten definitiv nicht zumutbar sei!
Die Erreichbarkeit eines ärztlichen Bereitschaftsdienstes dürfe jedoch nicht vom Geldbeutel der Patienten abhängen, so Klasen.
Die Zuordnung der Patienten aus Gersweiler und Klarenthal zum Krankenhaus St. Michael in Völklingen sei aber nicht nur unzumutbar, weil sozial unverträglich, sondern auch völlig unnötig.
Sinnvoll und richtig sei es, die Patienten aus den beiden Stadtteilen dem Bereitschaftsdienst der Caritas-Klinik Rastpfuhl zuzuordnen.
Aus dem größten Teil der beiden Stadtteile sei die Rastpfuhl-Klinik mit der Buslinie 134 direkt zu erreichen, aus anderen Teilen mit einmaligem Umsteigen.
Die kassenärztliche Vereinigung des Saarlandes, so DIE LINKE, werde daher dringend aufgefordert den Bereitschaftsdienst neu zu ordnen und auch für ärmere Patienten aus Gersweiler und Klarenthal erreichbar zu gestalten.