Als Blamage ersten Ranges bezeichnete der Kreisgeschäftsführer der Linken in Saarbrücken, Mario Bender, dass die CDU zur Bürgermeisterwahl im Juni 09 keinen eigenen Kandidataten aufstellt und den parteilosen Bürgermeister Strichertz unterstützen wolle, weil "er seine Sache gut gemacht" habe. „Dies ist ein Treppenwitz und zeigt, dass die CDU im Ort wohl über kein geeignetes Personal mehr verfügt.“ Und wenn Innenminister Meiser betont, im Land gäbe es noch weitere CDU-Ortsverbände, die amtierende "parteilose" Bürgermeister unterstützten, so werde dieser eklatante Personalmangel offensichtlich. Anscheinend hab die CDU keine Antworten mehr für die kommunale Ebene. „Offensichtlich ist die CDU in Kleinblittersdorf derart zerstritten, dass sie sich nicht auf einen eigenen Kandidaten einigen kann.“ So sei der erste Beigeordnete und Ortsvorsteher von Kleinblittersdorf, CDU-Mitglied Lang offensichtlich am Veto des CDU-Gemeindeverbandsvorsitzenden Paschwitz (Auersmacher) gescheitert. „Es haben die Spatzen von den Dächern gepfiffen, dass Lang Ambitionen hatte auf den Bürgermeisterposten. Und von seiner eigenen Partei habe er wohl keine Rückendeckung erhalten.“
„Seit Bürgermeister Strichertz im Amt ist“, sagt Bender, „geht es in Kleinblittersdorf bergab. Vielen Versprechungen folgten keine Taten. Lediglich die Auersmacher CDU könne mit ihm zufrieden sein, hat er doch all ihre Personalwünsche erfüllt und verdiente CDU Mitglieder oder deren Angehörige gut versorgt.
„Jedem Wähler in Kleinblittersdorf müsse nun klar sein: Wer Strichertz wählt, wählt CDU“, so Bender abschließend.