„Tagesmütter dürfen nicht derart schlecht bezahlt und steuerlich benachteiligt werden, so dass sie diese Beschäftigung sogar aufgeben,“ hält Dagmar Trenz, stellvertretende Kreisvorsitzende der LINKEN im Regionalverband fest. <//font><//span>
Mit der gesetzlichen Neuregelung zu Jahresbeginn benachteilige man die Frauen, die aufgrund von Steuern und eventuell auch eigener Krankenversicherung der Betreuung und Erziehung von Kindern gar nicht mehr nachgehen könnten. Überhaupt könne man bei einem Stundenlohn von 2,45 Euro wohl kaum von einer gerechten Entlohnung für Frauenarbeit sprechen, sondern höchstens von einer Aufwandsentschädigung. Der Vorstoß des Jugendamtes, die Frauen besser zu bezahlen, sei natürlich zu begrüßen. Das Problem müsse jedoch an seinen Wurzeln gepackt werden und die lägen auf der Bundesebene, wo der Gesetzgeber die Verantwortung gerne auf die kommunale Ebene abschiebe. <//font>
Deshalb fordert DIE LINKE die Verwaltung des Regionalverbandes auf, sich beim Bund dafür einzusetzen, dass die durch das neue Gesetz eingetretenen finanziellen Benachteiligungen von Frauen zurück genommen werden.<//font>