„DIE LINKE im Bezirk-West der Landeshauptstadt Saarbrücken fordert eine Bürgerversammlung zu den Kohleschlammtransporten in Bereich Velsen.“ Insbesondere die Bürgerinnen und Bürger in Klarenthal seien wieder einmal in besondere Weise von umweltrelevanten Vorgängen im Bereich Velsen betroffen. Nach der Deponie Velsen und der Müllverbrennung seien es jetzt die Kohleschlammtransporte bzw. die Kohleschlammverbrennung, die die Lebensqualität im Westen der Stadt und besonders in Klarenthal in Mitleidenschaft ziehen könnten. <//font>
Deshalb habe sich das letzte Mitgliedertreffen der LINKEN deutlich für eine Bürgerversammlung zu dem Thema ausgesprochen!<//font>
DIE LINKE. Fraktion im Bezirksrat-West habe dazu einen entsprechenden Antrag eingebracht.<//font>
Bisher, so DIE LINKE, habe sich einzig der Bezirksrat intensiv um die Kohleschlammtransporte bemüht. Die Landeshauptstadt Saarbrücken habe, im Gegensatz zur Mittelstadt Völklingen, ihre Einspruchsrechte als Kommune nicht wahrgenommen. Den Bürgern sei zwar die Möglichkeit zur Einsichtnahme in die Unterlagen gegeben worden, sie seien aber bis auf den heutigen Tag nicht umfassend über das Ausmaß und die Gefahren der Kohleschlammtransporte bzw. der Kohleschlammverbrennung informiert worden. Deshalb müssen jetzt der Bezirksrat und der Bezirksbürgermeister diese Aufgabe übernehmen.<//font>
Neben den Problemen, die sich durch die Verkehrsführung und den Lkw-Verkehr in Velsen und möglicherweise in Klarenthal ergeben können, stellten sich mittlerweile weitere Fragen. <//font>
So hätten Umweltschützer aus dem französischen Grenzgebiet starke Bedenken den Schlammweiher auszubaggern, da der Lebensraum von auf der „roten Liste“ stehenden, Arten gefährdet sei. Für Klarenthal und den ganzen Westen sei aber noch bedeutender, dass der Kohleschlamm im Kraftwerk Carling verbrannt werden soll. Der Schlamm soll nach Aussagen von Umweltgruppen nennenswert mit Schadstoffen belastet sein, der über die Verbrennung in die Umgebung und mit dem Wind auch nach Klarenthal getragen würde. Das seien Fragen und mögliche Gefahren über die unbedingt und ausführlich mit allen Verantwortlichen und Beteiligen, detailliert und öffentlich geredet werden müsse. Klarenthal, so DIE LINKE, sei in Bezug auf Umweltbelastungen ein leidgeprüfter Stadtteil.<//font>