Mit einer „Kommunalpolitischen Erklärung“ und dem Bekenntnis zu Solidarität, sozialer Gerechtigkeit und Menschlichkeit ist DIE LINKE. Kreisverband Saarbrücken in den Wahlkampf um die Kommunalparlamente im Regionalverband Saarbrücken gestartet.
Der Kreisparteitag hat Hannelore Vatter aus Quierschied-Fischbach mit großer Mehrheit zur neuen Kreisschatzmeisterin gewählt. Der Kreisvorstand bedankte sich im Namen der Mitglieder für die gute, sachkundige Arbeit der bisherigen, auf eigenen Wunsch ausgeschiedenen Schatzmeisterin Sylvia Willems aus Völklingen-Lauterbach. Mit der Verabschiedung eines Änderungsantrages zur Satzung wurden auch die letzten formalen Grundlagen für eine erfolgreiche Arbeit gelegt.
Marlies Krämer, neue OV Vorsitzende aus Sulzbach, wurde in einer notwendigen Nachwahl als Delegierte für den Landesparteitag gewählt.
Die Kreisvorsitzende der LINKEN, Astrid Schramm aus Püttlingen, hatte in ihrem Rechenschaftsbericht unter anderem die Gründung von nunmehr 14 Ortsverbänden innerhalb eines halben Jahres im Kreisgebiet hervorgehoben. Der Kreisverband sei in dieser Zeit von etwa 500 Mitgliedern auf derzeit fast 900 Mitglieder angewachsen.
Der Kreisvorstand sei derzeit dabei, eine inhaltliche Diskussionsgrundlage für das Wahlprogramm zum Regionalverbandstag zu erarbeiten. Insgesamt gingen die Vorbereitungen für die Kommunalwahl am 07. Juni 2009 zielgerichtet voran.
Mit der kommunalpolitischen Erklärung hatten sich die LINKEN ausdrücklich zum Regionalverband als „Organ der institutionellen Solidarität“ zwischen der Landeshauptstadt und den Umlandgemeinden bekannt. Der Kampf gegen die Armut und für einen menschlichen Umgang mit Hartz IV-Bezieherinnen und -Beziehern stehe ebenso im Zentrum der Bemühungen wie der Ausbau qualitativ hochwertiger Kindertageseinrichtungen, eine aktive Ansiedlungspolitik oder Verbesserungen im Schulbereich. Ein besonderes Gewicht habe bei den LINKEN immer auch der Kampf gegen Privatisierung öffentlichen Eigentums, da diese zu Lasten der Schwächeren und der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gehe.
So wurde dann auch in einer eigenen Resolution die mögliche Privatisierung der Saarbrücker Stadtwerke einstimmig abgelehnt und die negativen Folgen solch eines unverantwortlichen Handelns aufgezeigt. Schließlich hatten die LINKEN mit einer Resolution zur Integration und Selbstbestimmung von behinderten Menschen ihren demokratischen und sozialen Anspruch untermauert.