Der Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft „Unternehmer in der LINKEN“, Mario Bender, hat Vorwürfe seitens der CDU/FDP-Stadtratskoalition als „unqualifiziert und zutiefst anmaßend “ zurückgewiesen, dass vom Verwaltungsdezernent Raimund Hirschfelder aufgrund dessen geänderter Parteimitgliedschaft „nicht zu erwarten sei, dass er die Interessen der Saarbrücker Unternehmen im Blick habe.“
„Strobel deklassiert sich mit diesen Äußerungen selber: als der Verwaltungsdezernent noch SPD-Mitglied war, hat er anscheinend gute Arbeit geleistet, jetzt – nach dem Übertritt zu den Linken – muss ihm wohl nach Strobels Vorstellungen dieser Sachverstand über Nacht abhanden gekommen sein.“ Dem CDU-Fraktionschef wird ein Nachdenken über sein demokratisches Politikverständnis dringend empfohlen. Bender: „Es ist eine ungeheuerliche Anmaßung seitens Strobels, dass er nur der CDU-FDP-Koalition im Stadtrat Wirtschaftskompetenz zubilligt.“ Wohin die führt, hat erst kürzlich der Mietkauf-Vorschlag der FDP bewiesen: „Wer hier keine Ahnung hat, ist wohl für jeden klar erkennbar gewesen“, so Bender abschließend.