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14. September 2007

DIE LINKE: Anja-Wagner Scheid muss sich entschuldigen

"Eine förmliche Entschuldigung bei den Arbeitslosen ist dass mindeste, was man von der CDU-Bürgermeisterkandidatin Wagner-Scheid verlangen muss", so DIE LINKE im Stadtverband Saarbrücken. Die Kreispartei sieht sich angesichts des Missbrauchs von Arbeitslosen durch die Friedrichsthaler CDU-Kandidatin zu dieser Forderung gewungen. Es sei einfach eine dreiste Unverschämtheit gewesen, eine Veranstaltung der Arge zu nutzen um zwangsweise anwesende Arbeitslose für den Wahlkampf zu missbrauchen. Anja Wagner-Scheid habe vollmundig im Vorfeld der Arge-Veranstaltung zum Gondwana-Park erklärt dass "Sie" zu dieser Veranstaltung einlade und dass die Arge "auch" vertreten sei. Tatsächlich aber sei die Arge Veranstalter gewesen, die Arbeitslose zwangsweise zu diesem Termin bestellt habe. Mittlerweile, so berichteten anwesende Arbeitslose, sei klar geworden, dass es sich im Gondwana-Park im wesentlichen um 1-Euro, Mini- und Nebenjobs handele. Angesichts dieser Situation sei es geradezu heuchlerisch von Frau Wagner-Scheid (CDU), ihr unzulässiges Handeln mit dem Bemühen um neue Arbeitsplätze zu begründen. Wenn der CDU-Kandidatin schon nicht den "Mumm" habe zurückzutreten, sollte Sie zumindest bei den Betroffenen, den Langzeitarbeitslosen, Wiedergutmachung betreiben. Alles andere sei einer Bürgermeisterkandidatin nicht würdig!