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17. Mai 2018

Wohnen darf kein Luxus sein - Forderungen der Linken in St. Johann

Nicht nur in den großen Metropolen wie Berlin, Hamburg, Frankfurt oder München wird das Wohnen immer teurer. Auch bei uns – in der kleinen Metropole Saarbrücken – entwickeln sich die Immobilien- und Mietpreise immer in eine Richtung: konsequent nach oben. Während andere Möglichkeiten der Geldanlage unter der Niedrigzinsperiode leiden, sind viele Anleger von mittleren und großen Vermögen ins Immobiliengeschäft eingestiegen. Aus Angst Geld zu verlieren wird alles aufgekauft, egal zu welchem Preis.

DIE LINKE. St. Johann fordert:

- Wohnungen und Wohnhäuser dürfen nicht als Spekulationsobjekt missbraucht werden. Eine Sozialbindung von Wohnraum muss überzogene Renditeerwartungen begrenzen.

- Eine wirksame Mietpreisbremse, die Planungssicherheit für die Mieter schafft. Bei Neuvermietungen muss der alte Mietpreis bestand haben, es sei denn, die Wohnung wurde umfassend modernisiert.

- Nachmieter müssen das Recht bekommen, den Mietpreis des Vormieters zu erfahren und Einblick in Rechnungen für Modernisierungsarbeiten an der Wohnung zu bekommen.

Das Saarland muss dafür Sorge tragen, dass alle vom Bund bereitgestellten Mittel für sozialen Wohnungsbau auch abgerufen werden. Mit diesem Geld müssen gerade in Saarbrücken neue Wohnungen gebaut werden, die dann zu sozial-verträglichen Mietpreisen angeboten werden. Familien mit Kindern – von allen politisch Verantwortlichen hochgejubelt – haben auf dem Wohnungsmarkt kaum eine Chance. Was nützt eine Kindergelderhöhung von 10 Euro, wenn gleichzeitig die Wohnungsmieten um 50 bis 100 Euro steigen?

In Saarbrücken studieren rund 20.000 junge Menschen. Doch bei ausreichendem Zimmer- und Wohnungsangebot ist Fehlanzeige. Was nutzen die attraktivsten Studienbedingungen, die interessantesten Studienfächer, wenn Studentenbuden nicht zu finden oder nicht finanzierbar sind? DIE LINKE. St. Johann fordert, dass das Saarland sofort mit dem Neubau zweier Studierendenwohnheime beginnt, eins auf dem Campus und eins in der Innenstadt von Saarbrücken. Nur so bleiben die Uni und die anderen Hochschulen für Studierende aus anderen Bundesländern und dem Ausland attraktiv.

Viel wird über Mobilität, Abgaswerte und Lärmbelastung debattiert. Hier ist der beste Weg die Verkehrsvermeidung. Kurze Wege zur Arbeit, in Einkaufsläden, Kultur- und Sporteinrichtungen etc. bedeuten immer auch citynahes Wohnen. Dies für alle finanzierbar zu machen ist die wirksamste Verkehrsvermeidung.

Mehr Infos zur Politik der Linken in St. Johann? Dann einfach im Bürgerbüro N11 (Nauwieserstr. 11) vorbeischauen!