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28. April 2021

Stadtratsfraktionen von SPD und LINKEN dafür, den Hoferkopf zu einem touristischen Anziehungspunkt im Saarland zu gestalten.

Zu einem Gedankenaustausch und einer Sammlung unterschiedlichster Vorschläge hatten die Fraktionsvorsitzenden Jörn Walter (SPD) und Jürgen Trenz (DIE LINKE) den Fachdienstleister im Regionalverband Saarbrücken Thomas Unold eingeladen. Im Beisein des neuen Bürgermeisters Christian Jung kam es im Festsaal des Rathauses zu angeregten Diskussionen.

Zunächst, so beide Parteien, müsste dafür gesorgt werden, das der Sicherheit und Sauberkeit im gesamten Areal eine gesteigerte Aufmerksamkeit zuteil wird. Diesen Wunsch hatten etliche BürgerInnen in Gesprächen geäußert.

Für den sportlichen Bereich steht u. a. die Minigolf Anlage. Nach möglicher Erweiterung könnte sie regionale und eventuell sogar die Austragung deutscher Meisterschaften nach sich ziehen. Die Aufstellung von Trimm und fitnessgeräten würde die sportlichen Betätigungen ermöglichen.

Für den Bereich Natur gibt es viele Wanderwege rund um den Hoferkopf und auch die Chance sich auf der Blockhütte kulinarisch verwöhnen zu lassen. Die Buntsandsteinwand stellt eine geologische Besonderheit dar, die in Wert gesetzt werden müsste.

Im Kulturellen bietet sich die Möglichkeit am Goethestein den europäischen Gedanken auszubauen. Vom Hoferkopf hat man eine herrliche Fernsicht bis zu den Vogesen. Deswegen regt die Koalition an, vorhandene Wege mit bunten Steinen zu bestücken, die dann zu ausgesuchten Aussichtspunkten führen. Ein

Kulturelles Kunstwerk, für Völkerverständigung und deutsch-französische Freundschaft könnte unterstützt durch den Eurodistrikt als grenzüberschreitende Maßnahme gefördert werden. Hier denkt die Koalition an einen Wettbewerb bei der Kunsthochschule des Saarlandes. Aber auch etablierte Künstler wie z. B. der Saarbrücker Maler Professor Tilman Neu haben bereits Interesse signalisiert.

Schließlich habe man auch die Marienkapelle, die immer liebevoll von engagierten Einheimischen gepflegt wird. Hier bietet sich die Möglichkeit eine Verbindung zum europäischen Sternenweg (Jakobsweg) herzustellen . Unter touristischen Gesichtspunkten ein nicht zu unterschätzender Faktor .

Eingebunden in die Konzeption müsse auch der Rechtsschutzsaal als ältestes deutsches Haus der Rechtsschutzbewegung.Sollten finanzielle Möglichkeiten vorhanden sein, prüfe man auch die Errichtung eines neuen Hoferkopf Turms.

In der Diskussion gab es noch etliche Vorschläge z.b. die Errichtung einer erhöhten Bühne um musikalische Darbietungen zu genieße. Alle Punkte werden nun zusammengefasst und an den Regionalverband weitergeleitet. Thomas Unold prüft entsprechend die Möglichkeit über ein Beratungsbüro die Gestaltung zu überprüfen und ggf. Zu ergänzen. In seinem Verantwortungsbereich soll dann geprüft werden, welche Art von Finanzierungshilfen gewährt werden können.

SPD und LINKE sagten zum Abschluss das das Saarland den Tourismus als "Job-Motor" stärker fördern will. Walter und Trenz: "Friedrichsthal möchte dabei nicht abseits stehen".