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25. November 2019

Linksfraktion im Stadtrat Saarbrücken: Firma Woll – Arbeitsplätze am Standort sichern!

Angesichts der anhaltenden Diskussion um die Erweiterungspläne der Firma Woll in Gersweiler bezieht die Linksfraktion im Saarbrücker Stadtrat ganz klar Stellung für dieses Vorhaben und den damit verbundenen Erhalt von Arbeitsplätzen. Der Fraktionsvorsitzende Michael Bleines dazu: „Die in Gersweiler ansässige Firma Woll ist tätig im Bereich ‚Sonderlösungen Maschinenbau / Automatisierung'. Das Unternehmen befindet sich auf einem kontinuierlichen Wachstumspfad in Hinblick auf Umsatzentwicklung, Gewerbesteueraufkommen und Anzahl der Arbeitsplätze. Um die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und dem Unternehmenswachstum Rechnung zu tragen, plant das Unternehmen eine Expansion am Standort in Gersweiler. Wir begrüßen diese Entscheidung und sehen keinen Grund, dem Unternehmen dieses Vorhaben zu versagen."

Nach geltendem Recht, so Bleines weiter, seien für notwendige Rodungsmaßnahmen Ausgleichspflanzungen zu schaffen, was auch von der Firma Woll so gesehen und unterstützt werde. Flächen stünden zur Verfügung und eine oder mehrere Ersatzpflanzungen seien möglich. Insofern könne das Unternehmen nach Einschätzung der LINKEN am Standort nach Recht und Gesetz und nach klima- und umweltgerechten Maßgaben expandieren.

„Sowohl die Linksfraktion im Stadtrat als auch, nach unserem Kenntnisstand, die Linksfraktion im Regionalverband, sprechen sich unmissverständlich für die Erweiterungspläne der Firma Woll und den Erhalt der Arbeitsplätze aus. Die Regionalverbandsfraktion mit Blick auf den Regionalverband – was ihre Aufgabe ist – und wir mit Blick auf die Landeshauptstadt. Unser Anliegen ist es deshalb, den Standort der Firma Woll in Gersweiler, ohne Wenn und Aber, zu erhalten. Es ist die Verpflichtung der Stadtverwaltung, die Erweiterung des Firmengeländes unter umwelt- und klimarelevanten Gesichtspunkten zu gewährleisten. Diese Aspekte können und dürfen nicht auf Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer abgewälzt werden, deren Arbeitsplätze durch ein Versagen der Expansionsgenehmigung gefährdet würden."