DIE LINKE.  Saar 


Auf kaum eine andere Region Europas haben sich der Erste Weltkrieg und sein für Deutschland verlorenes Ende von 1918 so nachhaltig ausgewirkt wie auf das Saarland, Elsass-Lothringen und Luxemburg sowie auch auf die Wallonie und die Pfalz. Anlässlich einer Podiumsdiskussion debattieren Gewerkschafter und Histoirker über die Fragen, welche politische Eliten damals Einfluss auf den Verlauf der neugezogenen Grenzen nahmen und wie revolutionäre Bestrebungen unterdrückt wurden, aber die sie auslösenden gesellschaftlichen Wiedersprüche bestehen blieben. Vor 100 Jahren begann auch die Zeit, in der die politischen Akteure die heute bestehende Großregion "Saar-Lor-Lux" als europäische "Kernregion" schufen und die bis heute nach einer gemeinsamen Identität sucht.

Darüber diskutieren unter der Moderation von Thomas Schulz: Dr. Frédéric Krier, (Luxemburg), Dr. Frank Hirsch (Saarland), Hubert Kesternich (Saarland), Francois Lasagne (Lothringen). Begrüßung: Eugen Roth (DGB) und Michael Quetting (RLS-Saar). Anlässlich der Podiumsdiskussion wird die Schrift "Nach dem Schlachtenlärm" vorgestellt. In Kooperation mit: DGB Rheinland-Pfalz Saarland

 

DIE LINKE bei Geburtstagsfeier der Saarbrücker Tafel

Foto: Helmuth Bock

Anlässlich der des 20. Geburtstages der Saarbrücker Tafel fand eine Festveranstaltung in Bürgerhaus Dudweiler statt. Hier wurde vor allen die vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter gedankt, die sich dafür aktiv einsetzen, dass Menschen ohne/mit sehr geringem Einkommen auch dann etwas zu Essen haben, wenn die schmal Geldbörse Leere anzeigt.

Für DIE LINKE nahmen Michael Bleines, Thomas Lutze, Willi Edelbluth, Elmar Schwartz und Thomas Baumgarten (nicht auf dem Foto) teil.

Kritisch wurde kommentiert, dass ausgerechnet Vertreter der Parteien die Festreden hielten, die mit der Agenda 2010 maßgeblich zur Verschäfung der Armut in Deutschland beigetragen haben.

 

Die Unterzeichner der Saarbrücker Erklärung, anlässlich einer weiteren Diskussionsrunde des Netzwerks Wirtschaftsdemokratie in der Rosa-Luxemburg-Stiftung Saarland, fordern mehr Selbstbestimmung statt geringer Mitbestimmung im Arbeitsleben der Beschäftigten ein. Wir stehen in Solidarität an Eurer Seite im Kampf für den Erhalt von Arbeitsplätzen in Leipzig und Saarbrücken.

Respekt und Anerkennung habt Ihr in Eurem Kampf mit Eurer Interessenvertretung der IG Metall verdient. Ihr kämpft für Euer Recht auf gute Arbeit, auf faire Bezahlung, auf eine gesicherte Zukunft mit Euren Familien. HIER WEITERLESEN

 

Resolution der Kreismitgliederversammlung

Am 28.10. fand im Bürgerhaus Burbach die Mitgliederversammlung des Saarbücker Kreisverbandes Die Linke statt. Anlass war die Aufstellung der Kandidaten für die Kommunalwahl im nächsten Jahr. Im Rahmen dieser Veranstaltung legte der Ortsverein St. Arnual die folgende Resolution vor:

„Wir verurteilen aufs Schärfste die Aussagen des Abgeordneten Christophe Arend von La République en Marche im Mittagsfernsehprogramm des Parlamentskanals LCP am 10. Oktober 2018. Wir sehen darin den unerhörten Versuch, Die Linke mit der AfD (Alternative für Deutschland) gleichzusetzen, das heißt mit einer Partei, die rassistisches und neo-faschistisches Gedankengut verbreitet.“

Hintergrund ist folgender: Der Sprecher der Mélenchon-Partei La France Insoumise (LFI) in Forbach, Jonathan Outomuro, brachte in einem Schreiben vom 11. Oktober an Franz Schneider - Verbindungsmann des Ortsvereins St. Arnual zu La France Insoumise in Forbach - seine ganze Empörung über einen Auftritt des französischen Abgeordneten der Macron-Partei LREM (La République en Marche) Christophe Arend zum Ausdruck. Dieser hatte sich in dem oben genannten Fernsehauftritt so geäußert (https://twitter.com/LCP/status/1050110971614830592): „Nicht die Einwanderung der Flüchtlinge verursacht den Niedergang von Angela Merkel, sondern die Art und Weise wie diese Immigration instrumentalisiert wird. AFD und Die Linke, das ist ein und dasselbe („ce sont les mêmes“), sie äußern sich in der gleichen Weise und spielen mit der Angst der Menschen.“ (Übersetzung Franz Schneider)

Die Resolution wurde von den 84 anwesenden Mitgliedern einstimmig angenommen. Damit hat DIE LINKE. Saarbrücken ein klares und eindeutiges Zeichen in ihrem Kampf gegen die rechtsextreme Partei AfD gesetzt.

 

Saarbrücker Zeitung: "Wofür die Linke 2019 Geld ausgeben will"

Manchmal, sagt Manfred Klasen, liege es nicht am nicht vorhandenen Geld, wenn jemand vergeblich eine Wohnung sucht. Auch Menschen, die sich rein finanziell eine Wohnung leisten können, sagt der Linken-Kommunalpolitiker, fallen ab und zu durchs Raster der Vermieter. Alleinerziehende mit mehreren Kindern, psychisch kranke oder körperlich schwerbehinderte Menschen und ehemalige Gefangene, nennt Klasen als Beispiele. Auch Menschen, deren Kreditwürdigkeit oder Zahlungsmoral Vermieter wegen eines Schufa-Eintrags in Zweifel ziehen, haben es extrem schwer, eine Wohnung zu finden, sagt der Linke. HIER weiterlesen.

 
Aktuelles aus dem Kreisverband Saarbrücken
8. November 2018

Inkonsequentes Verhalten der Grünen unangemessen - Kritik an der Wohnungspolitik äußern, aber selbst keine Anträge stellen?

Mit Kopfschütteln und als politisch inkonsequent hat DIE LINKE. Fraktion im Regionalverband die Kritik der Grünen am Projekt Wohnraumakquise des Regionalverbandes bezeichnet. „Man kann das Projekt als zu gering dimensioniert und... mehr

 
5. November 2018

Gegen die unsoziale Geschäftspolitik der Prevent-Gruppe - Für Mitarbeiterbeteiligung! - Solidarität mit allen Beschäftigten bei Neue Halberg Guss in Leipzig und Saarbrücken

Die Unterzeichner der Saarbrücker Erklärung, anlässlich einer weiteren Diskussionsrunde des Netzwerks Wirtschaftsdemokratie in der Rosa-Luxemburg-Stiftung Saarland, fordern mehr Selbstbestimmung statt geringer Mitbestimmung im... mehr

 
11. Oktober 2018

Saarbrücker Zeitung: "Wofür die Linke 2019 Geld ausgeben will"

Regionalverbandsfraktion fordert 100 Wohnungen für Menschen in schwierigen Situationen sowie Behinderten- und Seniorenbeiräte. Von Martin Rolshausen

Manchmal, sagt Manfred Klasen, liege es nicht am nicht vorhandenen Geld, wenn... mehr

 
10. Oktober 2018

Saarbrücker Zeitung: Stunk um Weihnachtsmarkt am Schloss

Schausteller der ersten Stunde kommen sich verschaukelt vor: Sie bekommen keinen Standplatz mehr. Und das ist längst noch nicht alles. Wenn sich Mittwoch früh Roland (65) und Sascha (44) Haddzis mit der städtischen... mehr

 
9. August 2018

Saarbrücker Zeitung: Gipfeltreffen soll der Saar-Linken ein bisschen Frieden bringen

Eine Gruppe von Kommunalpolitikern drängt Oskar Lafontaine und Thomas Lutze zur Aussprache. Nur so könne die Partei schnell befriedet werden. mehr

 
 
Quelle: http://www.dielinke-saarbruecken.de/politik/aktuelles/